Produced at H-pHase Studio, Cologne
Mixed and mastered at MerlinSound, Neuwied
Released June 26, 2026
Vocals: Michaela Ansey
Guitars, Backing Vocals, Production: Frank Hentschel
Bass: Mario Holverath
Keyboards: Guido Rizzato
Drums, Backing Vocals: Ingo Dudda
Reviews:
BANDCAMP:
„Niemals Zu Spät“ ist das Debütalbum von Die Enterbten – und ihr Stilname Neonpunk (Punk trifft New Wave) ist wirklich keine Übertreibung: kantige Gitarren, treibende Grooves, Synth-Flair und deutsche Texte, die gleichermaßen zupacken und grinsen können. Klanglich wirkt das Album wie eine Zeitkapsel aus den 80ern, nur frisch aufpoliert – sinngemäß, als hätten sich die Nina Hagen Band, Ideal und Blondie zu einer Jamsession verabredet, und das hier wäre das explosive Ergebnis, vergessen in einem Frankfurter Tonstudio und Jahre später wieder entdeckt und modern überarbeitet.
Thematisch pendelt „Niemals Zu Spät“ zwischen Mutmacher, Abgrenzung und Lebenshunger: Es geht ums Aufbrechen aus dem „Irgendwann“, ums Loslassen von Erwartungsdruck, ums Standhalten gegen innere und äußere Dunkelheit, um Selbstliebe statt Selbstzweifel, um Alltagssatire mit Augenzwinkern – und auch um klare Kante gegen toxisches Verhalten und Sexismus. Die Enterbten schaffen dabei den Spagat, sozialkritisch zu sein, ohne die Leichtigkeit zu verlieren: nachdenklich, aber nie ohne Drive.
„Niemals Zu Spät“ ist am Ende genau das, was Neonpunk verspricht: kompromisslos, ehrlich, aufrüttelnd – und mit einem fetten Grinsen.
Quelle: https://dieenterbten.bandcamp.com/album/niemals-zu-sp-t